Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    downundest
    - mehr Freunde

   30.11.17 12:08
    Sie erspahen die gebuhre
   2.12.17 08:08
    Lustig maltschischnik zu
   7.12.17 10:03
    sawodnoj den Abend der J
   8.12.17 11:31
    Sie suchen die gebuhrenp
   11.12.17 04:08
    Diese Nachricht wird hie
   12.12.17 08:00
    Sie beabsichtigen potrac

http://myblog.de/vera-oz

Gratis bloggen bei
myblog.de





06. - 17. Mai 2010 - Westküste rauf

 

06. - 17. Mai 2010


Westküste rauf – der Sonne hinterher , eo was geht ...


Einen guten Abend nach Deutschland, wo wahrscheinlich überhaupt nichts passiert, und man sich mit Vulkanausbrüchen und ähnlichen News aus anderen Ländern bei Laune halten muss...

nicht so wie hier! Hier erschlagen einen die Ereignisse...fast :p


Was haben wir die letzten Tage so gemacht?


Oder auch nicht. Steven ist Donnerstag Nacht am 6./7. Mai am Flughafen angekommen, und die ersten 2 Nächte waren wir noch bei Lynne und John, unsere "Leihonkel und -tante" in Perth. Dann haben wir mit annCa eine Nacht im Hostel verbracht in der Innenstadt, danach 2 Nächte am Strandparkplatz, haben tagsüber Perth angeschaut und alles organisiert, Stevens Bankkonto, die Auto-Anmeldung und Versicherung und all das stand auch an – und dann begann am Dienstag der Roadtrip.

(Die AnnCa ist seit Montag abend mit anderen Leuten unterwegs, kommt aber morgen auch in Exmouth an, da sehen wir sie natürlich.)

Geraldton, Kalbarri, Shark Bay (Denham und Monkey Mia), und Carnarvon kann man alle wie folgt zusammenfassen -

circa 3 bis 4 Autostunden voneinander entfernt, Kleinstädte mit 500 bis 15.000 Einwohner, malerische weiße Sandstrände mit türkisfarbenem klarem Wasser, - aber leider starker Wind, lange Hose und Jacke waren angesagt und nachts im Auto wurde gefroren ...

geschlafen haben wir auf Parkplätzen von IGA-Supermärkten, in kleinen Seitenstraßen von Wohngebieten, ... Campen und sowas ist hier überall streng verboten, deswegen muss man sich unauffällige Orte aussuchen. Wenigstens haben wir einen Kombi und nicht so einen super auffälligen Campervan... allerdings haben wir innen ja Vorhänge, bzw eine dicke Leine gespannt über die wir unsre Handtücher, Strandtücher usw. hängen, damit es schön dunkel ist, was man aber auch wiederum von außen sieht – wir hoffen einfach dass uns keiner erwischt.

Also bis Carnarvon war eigentlich nix geboten, da es einfach zu kalt und ungemütlich war um irgendwas zu tun. Meist sind wir um 8 ins Bett und auch um 8 wieder aufgestanden, haben gefrühstückt, sind dann gemütlich zum nächsten Ort getingelt, da einen Spaziergang gemacht, Abendessen gemacht (man muss immer erst einen Grill finden, die stehen hier am Strand herum, für Jedermann – oder einen Ort wo man den Gaskocher aufstellen kann) , und Schlafplatz gesucht und dann in Jacken, Decken, in Jeans und Socken und allem gegen 21 Uhr wieder gepennt.



Wo sind wir jetzt grade ??


Im Moment sind wir in Exmouth, also schon ca. 1300 km nördlich von Perth, aber immernoch ca. 1300 km von Broome entfernt – dem Ort, wo wir etwas länger bleiben und ich auf jeden Fall auch arbeiten will. Dieses Land ist einfach unvorstellbar groß. Der Highway (es gibt auch nur diesen einen) hat genau eine Spur in jede Richtung, man darf 110 fahren, deswegen dauert es auch ewig bis man irgendwo ankommt.

Alle 10 Minuten kommt einem mal ein anderes Auto entgegen, oft sind es große LKWs, die Road Trains, oder andere Backpacker, die man daran erkennt dass auf dem Auto ganz groß WICKED steht (^insider)


Andauernd sieht man Schilder : "Flooding" (weil hier in der Regenzeit im Sommer ständig die Straßen unter Wasser stehen) , oder dass man acht geben soll weil stray animals auf der Straße sein können. Oh ja ! Ganz schön viele. In den 1300 km bisher hatten wir schon mindestens 30 Kühe, 50 Schafe, Emus, Känguruhs, Wallabies ... auf der Straße. Lebende.

Von den ganzen toten ganz zu Schweigen


Auf dem Weg nach Carnarvon war auch ein Haus auf der Straße :p das kam so -

ein Haus in Fertigbauweise wurde, in 2 Hälften geteilt, auf 2 Road Trains verteilt, transportiert. Nachdem wir den hinteren überholt hatten, fuhren wir also inmitten eines Hauses auf dem Highway lang.


Am Tag zuvor waren wir in Shark Bay – das ist eine Halbinsel, oder besser gesagt 2, die als kleine Würstchen vom Festland abstehen und sich parallel dazu erstrecken, und weil sich in dem Teil des Meeres, das sozusagen "eingeschlossen" ist zwischen Halbinsel und festland, ganz besondere Tiere aufhalten – wegen ganz spezieller natürlicher bedingungen – ist der komplette Zipfel "Shark Bay" Weltkultur-Region.

Seekühe gibt es da, Delphine, Wale, und noch viel mehr tolle Kreaturen -

und wir haben keine einzige gesehen.

Es war zu kalt zum schwimmen oder schnorcheln, und als wir von Denham aus noch einen 26 km Umweg nach Monkey Mia machten, wo jeden Tag Scharen von Delphinen zur Fütterung aufkreuzen – hatten wir natürlich Pech und genau an dem Tag war kein einziger Flipper da. Das war mega ärgerlich, weil man am Eingang zu diesem Strandstück 15 Dollar Eintritt zahlen musste, denn das Areal ist das "Monkey Mia Dolphin Resort", und die müssen sich ja auch irgendwie finanzieren. Kacke war, dass uns versichert wurde, es seien momentan Delphine sehr nahe am Strand.

Nach einer Stunde beschlossen wir gleich weiterzufahren, denn leider war kein einziger Delphin da.


Was kam uns natürlich in den Sinn? Auf der einzigen Straße, die nach Monkey Mia führt, jemandem unser Ticket zu verkaufen, und so wenigstens ein bisschen was von den vergeudeten 15 Dollar reinzuholen !

Also fahren wir diese 2spurige Straße – da kommt uns ein kleiner weißer Bus entgegen! Yes !!! Das müssen Backpacker sein !!


Steven also Lichthupe gemacht und runtergebremst. Na, ob der wohl stehen bleibt, dachte ich mit. Aber prompt bremste der Bus sofort runter, blinkte und fuhr auf den Seitenstreifen.

Wie wir aber neben bem Bus zum stehen kommen, und sich der Fahrer des selbigen fragend aus dem fenster lehnt, steven schon den Mund öffnen will – sehen wir, dass der bus und sein Anhänger mit ganz großen Buchstaben bedruckt sind. "Monkey Mia Dolphin Resort".


Ups !


"Oh...uh...sorry mate ... we, uh .. confused you - "

Er grinste nur.

"Thats cool. No worries. C ya later."


Hoppala. Schnell weiter ^^


Leider kam uns auf dem Weg nur noch ein weiteres Auto entgegen, und das haben wir wegen einer Kuppe auf der Straße viel zu spät gesehen um es anzuhalten.

Also 15 Dollar vergeudet



Coral Bay


Entnervt fuhren wir nach Carnarvon, und wollten am nächsten Tag auf dem Highway nach Exmouth das auf dem Weg liegende Coral Bay eigentlich schon überspringen – ich dachte, nur 200km weiter nördlich würde es auch nicht viel wärmer sein, und dann könnte man sowieso nicht ins Wasser, und alles wäre nur noch frustrierender. Coral Bay war aber nur ein 12km – Umweg, und so nahmen wir diesen noch auf uns, mit relativ geringen Erwartungen.

Aber dann wurden wir schlichtweg umgehauen.

Coral Bay hat ungefähr 100-200 richtige Einwohner, die die dortigen Campingplätze und Chalets und Tauchshops usw betreiben, und dann natürlich immer noch ein paar Touris.

An der Küste entlang zw. Coral Bay und Exmouth erstreckt sich das 300 km lange Ningaloo Reef, ein Riff das weit weniger groß & bekannt ist als das Great Barrier Reef an der Ostküste, aber ebenso schön und wesentlich leichter zugänglich.

So erwägte ich den Kauf eines Schnorchelsets, um vom Strand aus gleich loszulegen – leider gab es meine Größe grade nicht. Also war erstmal eine Runde schwimmen geplant -

der hauptteil des Riffs liegt 2 km vor der Küste, die Ausläufer reichen bis 150m vor den Strand. Die verbleibenden 150 m sind knie – bis hüfttiefes, türkisfarbenes, kristallklares, warmes Wasser – keine Wellen, keine Strömung, eine Lagune, vom Riff geschützt und eingekesselt. In der ferne kann man die weißen Kämme der Wellen sehen, die sich über dem Riff brechen.

60cm große Snapper schwammen um uns herum, gar nicht scheu, und 2 nette Jungs liehen steven und mir auch kurz ihre Schnorchelsachen, sodass wir ein bisschen am Rand "entlangschnuppern" konnten und tolle Corallen und Papageienfische sehen.

Die Sonne schien, es war fast windstill bei gefühlten 30 Grad und keiner Wolke am Himmel, und einfach der perfekte Tag im Paradies.


Auch trafen wir durch Zufall die AnnCa mit ihrer Fahr-Crew am Strand, was sehr nützlich war weil wir zur zeit nie Handy empfang hatten und immer nur vage wussten wo sie gerade ist, aber nicht ausmachen konnten sodass man sich mal hätte treffen können.


Am späten Nachmittag fuhren wir dann noch die 150 km nach Exmouth hoch. Langsam wurde es dunkel und die vielen Schafe auf der Straße machten es zunehmend unmöglich, die erlaubten 110km/h auch auszunutzen, deswegen dauerte die Fahrt gefühlte Ewigkeiten.

So wie übrigens jede Fahrt zur Zeit. Denn die Straßen haben nichtmal Kurven.

Wir fahren hunderte kilometerlang geradeaus. Kein Verkehr, keine Häuser, Dörfer, Gebäude. Nur roter Staub und pieksiges Gebüsch, so weit das Auge reicht. Sanfte Hügel hier und da, die Straße geht mal auf, mal ab. Alle 10-20km eine leichte Biegung. Kilometer weite Sicht (über Gebüsch^^) - hier und da fährt man über eine besonders hohe Kuppe, und das erste was man dahinter sieht, ist das Meer.

Das macht mich immer sehr froh

und wann immer der Ozean außer Sichtweite ist, fühl ich mich in der Weite des Landes regelrecht verloren.



Einige interessante Dinge haben wir auf dem Weg natürlich angeschaut, auch wenn es noch so kalt und windig war und wir versucht haben, schnell nach Norden zu kommen.

Von denen will ich hier kurz berichten, denn es sind wahre Naturspektakel, die man sonst eigentlich kaum irgendwo findet.


Pink Lake bei Kalbarri


Ein ganz normaler See, der unter gewissen Bedingungen pink erscheint.

Wenn die Salzkonzentration im See ein gewisses Level überschreitet (nämlich das von Meerwasser), fängt eine gewisse Alge in diesem See an, das Pigment Beta carotin anzureichern. Temperatur und Lichteinfall müssen natürlich auch stimmen.

Dann kommt da noch eine Bakterie ins Spiel, die in der Salzkruste am Boden des Sees lebt. Wenn Alge und Bakterie in einem gewissen Mengenverhältnis vorkommen, sieht alles pink aus. Gut, was?

Der See sah auch wirklich super aus <3 wie in einem Barbie-Film. Und eine dicke fette Salzkruste konnte man am Rand auch sehen.


Stromatolites in Shark Bay

Vor über 3,5 Mrd. Jahren, als es in der Erdatmosphäre noch kaum Sauerstoff gab, war eine der wenigen Lebensformen die existierten die Cyanobakterie, die in flachem Wasser irgendwie Kolonien bildet, und dann kleine Partikelchen aus dem Wasser einfängt und im Verlauf ihres Stoffwechsels langsam als Sediment ablagert, UND jetz kommts, dabei noch O2 ausatmet - so wurde über Jahrmillionen der Sauerstoffgehalt in der erdatmosphäre angehoben, sodass irgendwann auch andere organismen entstehen konnten.

Wären diese Bakterien nicht, wären wir auch nicht! Stromatoliten sind sozusagen ihre "Wohnhäuser", felsartige kleine Gebilde im Wasser. Im Präkambrium gab es noch mords viele von diesen Cyanodingsbums, aber jetzt ist natürlich fast jeder Küstenstreifen irgendwie vom Menschen versaut. Aber was diese kleinen Dinger alles für uns getan haben Beeindruckend !



Exmouth


Als Steven und ich am Sonntag Abend in Exmouth auf Schlafplatzsuche waren, und gerade in einem Wohngebiet am Straßenrand geparkt hatten – ich habe noch ein bisschen Blog geschrieben, saß also mit erleuchtetem Laptop im dunklen Auto, und Steven chillte neben mir auf dem beifahrersitz – da geht plötzlich ein Typ die Straße lang,

und fragt uns prompt ob wir mit ihm und seinen Kumpels noch ein Bier zischen wollen.

Klar!

Sein Haus war nur 100m weiter, und da saßen sie, 4 alte Männer (naja alt.. zwischen 32 und 52) auf der Terrasse, mit lauter Musik, die von drinnen rausschallte, Bier, und sie erzählten uns dass sie alle in Perth bzw. Broome wohnen und einmal im Jahr einen "Männerurlaub" machen um Fischen zu gehen. Mac, Al, Raymond, und den vierten Namen hab ich vergessen. ^^ Alle sind sie an die 1300 km gefahren für diesen urlaub, haben sich das Häuschen für 1800 Dollar (!) für 8 Tage gemietet, ihr Boot auf dem Hänger auch mitgenommen, und fahren jeden Tag raus zum Fischen, und abends wird gegessen – na, was wohl – Steak ! Nein quatsch. Fisch natürlich, und Bier getrunken.


Al ist ein ausgewanderter Schotte, Mac ein Kiwi, die anderen sind geborene Aussies, und alle zusammen machen sie einmal im Jahr Urlaub unter sich, ohne Familien

seit 3 Jahren schon.


Tja, gut betrunken waren sie ! Und die liebsten Menschen Fisch haben sie noch paniert für uns um 10 Uhr abends, da konnten wir leckere saftige Fischhäppchen probieren.

Dann haben sie gefragt wo wir wohnen, und wir meinten dass wir im Auto pennen – oh das ist ja verboten! Meinten sie. Als ob wir das nicht wüssten. Gleich haben sie uns angeboten, im Wohnzimmer auf den Sofas zu pennen. Wir haben aber dankend abgelehnt und dafür um einen Stellplatz in der Einfahrt gebeten. Klaro ! Und wenn ihr duschen wollt, geht einfach rein – wir sperren die Haustür einfach nicht ab -

nd bedient euch ruhig am Kühlschrank, da sind Eier, und so ..


Und, wir sind ganz liebe Jungs, wir wollen euch nichts tun – fühlt euch wie zuhause -


Es war eine Freude


Hotel Californ-australia


Bis 12 Uhr nachts saßen wir draußen, es war wunderbar warm, die Männer haben sich ein Bier nach dem anderen hinter die Binde gekippt, gelallt und gesungen, und irgendwann gingen wir rein ins Wohnzimmer (da waren Raimond und der Namenlose schon im Bett) und haben der Shiva-Figur eine Sonnenbrille und eine Jack-Daniels Mütze aufgesetzt, ihr ein Bierglas in die Hand gedrückt, einen riesigen Hamburger vor die Füße gelegt (ein CD-Case) und ein T Shirt davor gelegt – Harden the fuck up ! -

und bescheuerte Fotos gemacht, bei lauter Musik -

Pink Floyd findet Al gut, und schimpft über Nena und 99 Luftballons. Das machte uns gar nichts aus ^^

Das Bier das seine Kumpels trinken, Carlton Midstrength (ein leichtes Bier mit 3,5 % Vol.) , nennt er "Hairdresser's Piss".


Steven und mir fielen irgendwann die Augen zu, und wir sagten gute Nacht.

Wie wir im Auto in der Einfahrt liegen, die Vorhänge schon aufgebaut,

hören (und dann auch sehen) wir Mac und Al vor dem Haus laut singen und tanzen.

die Boxen drin voll aufgedreht, stehen zwei alte Kumpel bei 25°C Lufttemperatur und leichtem Wind vor ihrem Ferienhaus, sturz besoffen, und schmettern HOTEL CALIFORNIA.

We are all just prisoners here...on our own device


Na, wers glaubt !!!!



Da lagen wir im Bett und lauschten den wundersamen Klängen einer Männerfreundschaft.

Mach mal das Fenster auf, Schatz, ich hör nix ...!


Ist das nicht beruhigend, dass auch das andere Ende der Welt fast wie daheim ist?

Al suchte immer neue Musik raus und tanzte wüst herum. Das muss der Pit sein ^^

Der Typ, dessen Namen ich vergessen hab, ging früh ins Bett und wollte auch nicht ganz so viel trinken wie die anderen, und schmunzelte immer über den besoffenen Mac -

das könnte also der Robert sein^^


Der Raimond hatte so etwas undefinierbares an sich – irgendwie schien er mit der Gesamtsituation unzufrieden. Aber ich glaube, tief drinnen, da ging es ihm supergut unter seinen Kumpels.

Vielleicht der Herbert?


Der Papa ist eindeutig der Mac, WEIL er ganz subtil melancholisch und bescheiden vor sich hin trank, und am Ende brach es alles aus ihm heraus, und dann tanzte und sang er... wie ein Zeiserl...Hotel California.

Und stock besoffen war er, das ist ein ganz wichtiger Aspekt..



Am Montag, also gerade vor wenigen Stunden,

waren wir mal Exmouth und das Drumrum erkunden.

Erstmal habe ich mir Schnorchelsachen gekauft, und wir sind mittags zu Oyster Stacks Beach gefahren.

Da waren nur wenige Leute im Wasser, leichte Wellen, und man musste von scharfkantigen Felsen aus ins Wasser. Das war schonmal gar nicht so einfach.

Steven hat ja noch keine Schnorchelutensilien und blieb erstmal draußen.

Wie ich so losschnorchelte, mitten ins Ningaloo Reef hinein, dass bis an den Strand reicht, und mich in Schwärmen von blauen Fischen und inmitten von Korallen und Seegurken (oder sowas ähnlichem) wiederfand, stellte ich auf einmal fest dass die Strömung ganz schön übel war. Also überlegte ich, dass es besser wäre nochmal kurz aus dem Wasser raus zu gehen, und dann nochmal einen Überblick einzuholen und nochmal reinzugehen,

denn ein bisschen mulmig fühlte ich mich schon -

Steven war aber gerade weg, beim Auto, um sich schwimmsachen zu holen.

Um mich herum war plötzlich auch niemand mehr, die nächsten schnorchler ca. 100m entfernt, und ich wusste nicht, wo bei diesen Felsen der beste Punkt wäre um rauszugehen -

ich entschied mich für einen Punkt, wo zuvor zwei junge Männer ins Wasser gegangen waren.

Dumm nur, dass die Wellen relativ stark und groß waren (dafür, dass das Riff eigetntlich alle Wellen schon kilometerweit vom strand entfernt abfängt), und so stand ich da mit meinen Flossen, an den Felsen, ich hatte keinen festen standpunkt für die Füße (die Flossen hatte ich schon unterm arm) weil die Felsen furchtbar scharfkantig waren,

und alle paar sekunden umspülte mich eine Welle bis zum Hals, presste mich gegen die Felsen (die außerdem mit scharfkantigen austern bewachsen sind) und rieb mich an ihnen entlang :p , aua aua ! , weil ich die Flossen nicht loslassen konnte und keine Chance hatte mich mit einer Hand aus dem Wasser zu ziehen -

aaaah Hilfe ^^


mit der Taucherbrille noch auf dem Gesicht guckte ich unter Wasser, wo ich mit dem Fuß hinsteigen könnte, und wollte schon aus dem wasser steigen – da kam wieder eine Welle, entriss mir fast die Flossen.. so jetz reichts, dachte ich, egal, rauf auf den pieksigen Felsen, schramm, schramm.

Bevor eine noch größere Welle kommt, die mein Gesicht auch noch auf den Stein drückt :p


Etwas zittrig stand ich da, puh, erstmal chillen ^^

und unterhielt mich mit einem Ehepaar am Rand, die das Wasser beobachteten und meinten, dass es viel zu rough sei, sie könnten da gar nicht rein gehen ... oha.


da fiel mir auf, dass die Hälfte der anderen schnorchler alle neoprenanzüge anhatten.. sowas hätte ich auch gebraucht. An meinen Beinen sind viele blutige Kratzer und ein paar richtige schnitte, und an der Innenseite von meinem Handgelenk lief auch Blut runter, lange lange Kratzer (schmerz)... die ich dann im Salzwasser nochmal abgewaschen hab.

(doppelschmerz).



Also Oyster Stacks war für mich ein Reinfall, auch wenn ich tolle Fische gesehen hab.


Auf dem Rückweg sind wir noch zu einem anderen, gechillteren schnorchelstrand gefahren, der eher ein sandstrand ist, haben uns ein schiffswrack angesehen, dass 100m vor der Küste liegt und zu 50 % aus dem Wasser ragt – als würde es fahren :p – und schöne spaziergänge gemacht.



Morgen nehmen uns Al und ein paar andere mit aufs Boot, wir zahlen 40 Dollar und sind dafür 8 stunden unterwegs, kriegen Verpflegung und Fisch, der dort gefangen wird, und können uns das alles mal angucken. Klingt doch gut oder ?


nachher fahren wir auch wieder zu den "Jungs" rüber, vllt holen wir auf dem Weg noch ein Bier und schlafen dann wohl wieder in deren Einfahrt ...



das Wetter ist noch gut, schon den ganzen Tag bewölkt und man sieht kein einziges stück blau am Himmel, aber geregnet hat es nicht und es ist schön warm, das Meer ebenso, was will man mehr.


Seit langem ist mal wieder alles FAST so wie in avalon – strand, jeden tag schwimmen gehen, warmes Wetter.

So darf es bleiben


habe euch sehr lieb und denke an euch, mit eurem grausligen Wetter..

viele Bussis und bald melden wir uns wieder


17.5.10 13:23


Broome, 24.05.10

Exmouth bis Broome


Tja. Leider hat das mit dem Boot doch nicht geklappt, das Wetter war zu schlecht.

Ähnliche Probleme hatte die annCa in Coral Bay, da wollte sie ein Bekannter von uns mit aufs Boot nehmen, mit seinen Eltern, aber die konnten auch nicht rausfahren weil es stürmisch wurde.


Noch am gleichen Tag, am Dienstag, sind wir dann weiter gefahren, und kamen wegen eines Stürmchens mit massenhaft Regen, der die Straßen teils unter Wasser setzte (der Boden war zu trocken um irgendwas aufzunehmen) nichtmal bis Karratha.

Das war so unser nächstes Ziel.

Also schliefen wir am Parkplatz vom Roadhouse, einfach neben den ganzen Jeeps von so einer Autoverleih-Firma, die braucht dort kein Schwein außer den ganzen Minenarbeitern..

denn Karratha und Port Hedland leben von den Minen, und von der Salzgewinnung.

Ansonsten ist in diesen Städten nix los, es ist heiß, staubig, riesige hässliche Türme in der Ferne von den Minen, aber kein Flair, kein Leben, kein Grün.


Auf dem Weg von Port Hedland nach Broome (600km) übernachteten wir 1 Nacht auf halbem Weg, an einem Campingplatz am 80 Mile Beach (der heißt so, weil... er 80 Meilen lang ist), ein riesiger Traumstrand.

Dieser Campingplatz ist, abgesehn von einer Tanke, das einzige was auf diesen ganzen 600km liegt. Schnurgerade Straße. Kennt man ja schon.

Mit einem Campingplatz. Und einer Tanke.

An der Tanke liefen wilde Pfauen herum. Australien !


Dort, an diesem tollen strand, hinderte mich eine uuunvorstellbar große Qualle in knietiefem Wasser daran, schwimmen zu gehen.

Kreisch !


Stattdessen genossen wir einen wunderbaren Sonnenuntergang, und am nächsten Tag in der früh ging es weiter, die letzte Etappe nach Broome.


Broome


Dort waren wir (oder – war ich) erstmal meeega enttäuscht. Überall zuvor hieß es, in Broome gäbe es Jobs wie Sand am Meer – Pearling, Mangos ernten, kellnern, labouring (sowas wie bauarbeiten für anfänger), aber nach einer Stunde und vielen Telefonaten und Anfragen hatten wir ungefähr 10 mal die Aussage erhalten, nein, sorry, keine Jobs – die Saison beginnt erst im Juli – Pearling Jobs gibt es überhaupt nicht – was, Arbeit? Was ist denn das? Kenn ich nich. Kann man das essen? -


und so weiter.

Das war für mich ein ziemlicher Schock, weil ich grade kein Geld mehr habe – die Rego für das auto, der ganze Sprit für 2800 km Fahrt, der Trip von AnnCa und mir nach Albany, usw., und ich hatte hier fest mit einem Job gerechnet, außerdem wollte ich so gerne mal wieder ein Paket nach Hause schicken für meine schwester, und und und …

^^

also hab ich erstmal kurz geweint. Das musste sein.

Ich dachte mir, toll ! , ich wollte noch so viel von australien sehen, und jetzt kann ich eigtl gleich heimfliegen, denn hier sollte das MEKKA für jobs sein, aber jeder sagt nun plötzlich, Haha Witz gemacht!, du bist umsonst hergekommen, es gibt nichts!


Dann hat mich Steven auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt

und jetz sind wir seit 4 tagen fleißig auf Jobsuche, schreiben Bewerbungen an Apotheken, ich stelle mich jeden Tag in den restaurants vor die hier so sind, bei 2 Jobagenturen waren wir schon und haben riesige Fragebögen ausgefüllt, und auch ansonsten halten wir Augen und Nase offen.

Oder Augen und Ohren?


(Die Nase halten wir offen, um Frösche zu finden...^^ das versteht man am Ende dieses Blogeintrags)



Zwei Restaurants haben ihr Interesse bekundet, haben aber frühestens in einer Woche einen Job.


Dann hat sich noch etwas geniales ergeben! Da es hier in Broome wohl schwierig ist mit irgendwo campen, also im auto pennen am Straßenrand (ist ja illegal) und viele erwischt werden, haben wir schon 3 Nächte am Campingplatz verbracht, aber das kostet leider, und Steven braucht ja auch eine Steckdose, um mit dem laptop seine webdesign jobs weitermachen zu können.


Das ist ein dummer Engpass.


Deswegen haben wir uns gleich mal nach Räumen zur Miete im Internet umgeschaut.

Siehe da, Nachricht erhielten wir von einem 38jährigen, der sein Appartment (voll möbliert und luxuriös...) für 600$ im Monat vermietet, das macht pro Person pro woche 75 Dollar.

Am Campingplatz zahlt jeder von uns 130 Dollar pro Woche – wenn man eine Steckdose will - und da hat man KEINEN Tisch, NIX zum kochen, KEIN Bett, KEINEN Platz, schläft im auto, es ist mega heiß... und und und.

Unsere Nudeln gekocht haben wir am Campingplatz, indem wir auf der geteerten Fläche rund um den kostenlosen Gasgrill, unseren Herd aufgestellt haben, uns hingesetzt und alle Utensilien um uns herum am Boden aufgebaut.

Gasgrill haben sie, aber Tische nicht. Verhältnisse wie in der DDR ^^


Also haben wir diesem Herren vom Internet erklärt, dass wir die Miete für 2 Wochen im Voraus bezahlen könnten, aber leider wegen der Jobsuche im Notfall schon bald wieder weg sind, sprich, keinen Mietvertrag über Monate hinweg machen können oder dergleichen.


Da stellte sich heraus dass er gerade in England ist, er hat soeben geheiratet und verbringt nun ein paar Monate bei seiner bleichen Britin.

Vielleicht, damit sie ein bisschen Farbe kriegt? Pigmentieren wird er sie wohl kaum, erröten könnte sie möglicherweise ein bisschen, oder grün werden, 38 ist der Gute nämlich schon, oder sie wird schwarz, vom Warten...


das geht uns alles nichts an ! Mir war nur langweilig ! Die Gedanken schweifen ab !

...dennoch, obwohl er uns noch nie gesehen hat, würde er uns seine Wohnung vermieten.

Eine ganze Wohnung. Für 600 Dollar im Monat!

Klar müssen wir seine Post einsammeln, Blumen gießen, und so

Und schauen dass keiner einbricht, dass die Müllabfuhr die Tonnen holt...

nichts einfacher als das.



Morgen holen wir wohl die Schlüssel vom FedEx Büro in Broome ab, die Bezahlung erfolgt über Western Union, und dann... wird hoffentlich ein Job gefunden.


Das coolste wofür ich mich beworben hab (meiner Meinung nach) ist in einer Apotheke, da würde ich Vollzeit Medikamentendöschen für die Kunden befüllen und Pläne erstellen, sodass sie sehen wann sie was einnehmen müssen...

aber ich befürchte den Job geben sie mir nicht.

Obwohl ich ein perfektes cover letter geschrieben habe und alles reingezwängt was ging, inklusive mein Latinum

Also darf ich vielleicht bald mit kiloweise Valium herumjonglieren.

Andererseits denke ich ja sowieso, dass die meisten Medikamente alles nur schlimmer machen, am Ende hätte ich dann noch ein schlechtes Gewissen, weil ich den ganzen armen Patienten ihre fiesen Antidepressiva und weitere Leberkiller zuschanze?


Wenn ihr also bald in der Zeitung lest, dass immer mehr Männer in Western Australia von unerwarteten, höchst erfreulichen Potenzschüben berichten – ein unerklärliches natürliches Phänomen, das Klimaforscher und Humanbiologen fleißig zu ergründen versuchen - dann hat ein blonder Engel im Hinterstübchen der Apotheke wahre Philanthropie bewiesen.


Mal ein bisschen Pfeffer in die von Rheumatismus und Arthritis geplagten Knochen!


Das wird aber wohl ein Traum bleiben. Verfilmen sollte man es definitiv.

AnnCa und ihre Mitfahrgelegenheit sind heute auch in Broome angekommen. Da dieser Mr Eric mit dem Appartment gesagt hat, wir dürfen Besucher haben, würden wir die dann einfach mit wohnen lassen und so ein kleines bissl geld verlangen, und dann wäre unsere Miete noch billiger als sie eh schon ist. Billiger geht es definitiv nicht^^





Das bewohnte Klo


Eine witzige Situation ergab sich am Samstag am Campingplatz, als ich am frühen Abend zum Waschblock ging, um das stille Örtchen aufzusuchen...

ich gehe mal nicht zu viel ins Detail, aber als ich mich umdrehte, um zu spülen, erblickte ich aus dem Augenwinkel irgendetwas großes, grün-blaues im Klo -

anscheinend klebte es vorne im Klo, innen unter dem Rand, und als ich spülte rutschte es ein Stück weiter heraus... es sah aus wie ein Stück von einem Tuch... aber wieso sollte soetwas unter dem Klorand klemmen ???


Als das Klo zu Ende gespült hatte, beugte ich mich ein bisschen vorn über das Klo, neigte den Kopf, und erblickte …


ich mochte es nicht glauben .. einen Frosch-Popo !!


:D


Ja ich weiß das klingt doof, aber tatsächlich hatte es sich ein wunderschöner, leuchtend hellgrüner green tree frog im feuchten, kühlen Klorand bequem gemacht.


Mir war klar, dass er da wohl recht gerne saß, denn draußen war es staubtrocken bei über 30 Grad.

Andererseits dachte ich, beim nächsten Spülgang würde er vermutlich runtergespült werden, oder beim Putzen mit Chemikalien vergiftet, oder, oder...


und die grausamste Vorstellung von allen – er könnte angepinkelt werden.


Erstmal war ich natürlich sehr erfreut, diesem Frosch begegnet zu sein, denn ich habe diese Art bisher nur in Terrarien gesehen, und ich finde diese kleinen Dinger sehr hübsch mit ihren orangen Füßchen..

umso überraschender, dass ich einen „in freier Wildbahn“ im Damenklo antreffe.


Fix ging ich zum Auto, wo Steven am Webdesignen saß, holte seine Camera, „Schatz, ich habe einen Frosch gemacht!“,

ging wieder zum Klo und spülte nochmal vorsichtig an ^^ , sodass der Frosch ein bissl aus seinem Rand rausrutschte. Das gelungene Foto steht auf Facebook ^^



(Titel „der notgeile Frosch, der sich ins Damenklo schlich&ldquo.


Mit einem Gummihandschuh versuchte ich ihn rauszukriegen, aber er wollte einfach nicht, und eine Australierin am Campingplatz, die ich um Rat fragte, meinte, das sei ganz normal, die kämen über die Kanalisation rein, dem würde es da schon gut gehen.


Sie sagte das so beiläufig, dass ich mich fragte, ob sie überhaupt irgendeine Ahnung von Tieren hatte. Es klang wie : „Was erlaubst du dir eigentlich, den Frosch dabei zu stören, wenn er sein Geschäft macht !!!“

Aber sie war die Einheimische, irgendwie musste sie ja recht haben.


Trotz allem nutzte ich, bei einer Dusche später an diesem Abend, den Moment aus, als der Frosch hinten auf der Klobrille saß – um Luft zu holen? - oder das Klo hatte ihn genervt? - war er vielleicht „angepisst“ ? :p -

ich schnappte ihn mir (gaaanz vorsichtig), transportierte in raus auf die Wiese, und machte neben ihn, bei einem Baum, eine riesen Pfütze für ihn.


Damit keine seltsamen Gedanken aufkommen, ich füllte Wasser in eine Plastikflasche und goss es dort hin. Ich machte die Pfütze nicht selber ^^

So hatte er nächtliche Kühle, eine Pfütze, und außerdem war bei den Waschmaschinen außen an dem Gebäude sowieso eine Wasserlache, zudem hat der Campingplatz auch einen Pool – wenn man in dem schwimmt, denkt man hinterher, man hätte in einem Klo geplantscht, so riecht es nämlich.

Gefällt dem Frosch also sicher gut. Warum in die Ferne schweifen, liegt der Klo-Duft doch so nah...?



Ich machte noch ein Foto vom Frosch im Gras, und jeden Tag denke ich an diesen hübschen Frosch.


Wenn Steven und ich am Cable Beach oder am Town Beach im 27 Grad warmen Wasser planschen, bei leichtem Wind, türkisfarbenem Wasser, Sandstrand und grünen Palmen,

denke ich manchmal, ich fühl' mich wohl wie ein Fisch im Wasser, oder besser – wie ein Frosch im Klo.

Aber wir riechen besser !

 

gifitges australisches Zeug

Hier in Broome gibt’s übrigens die netten Irukandji Quallen, diese box jellyfish, gläsern-durchsichtig, mit mehreren Meter langen Tentakeln, bestückt mit tausenden winzigen Giftpfeilen, die sich in die Haut versenken wenn man sie berührt, und innerhalb von Minuten Atemnot und Lähmungen, und extremen Pulsanstieg verursachen, an dem man sterben kann, je nachdem, wie viel von den Tentakeln einen berührt haben.

Wenn ich mich jetzt richtig erinnere.

Habe ich unvorstellbare Höllenqualen erwähnt?

Nein?

Okay, also das auch noch - unvorstellbare Höllenqualen. Die sind vielleicht das einzig Gute an der Sache: die Schmerzen machen das Sterben einfacher.

Hat sich der Schöpfer als mildernden Umstand einfallen lassen.


Allerdings tauchen sie eher im Sommer auf, und jetzt ist ja Winter – der letzte Zwischenfall war am 8. Mai – und aufs ganze Jahr verteilt kriegen nur etwa 8 Leute was ab.

Insgesamt gestorben sind an diesem Vieh vielleicht 60 Menschen.

Also stochastisch gesehen ein Lottogewinn, wenn du einer davon bist.

Trotzdem hab ich mich erst heute so richtig ins Wasser getraut, und weiter als bis zur Brust gehen wir eigentlich beide nicht rein.


Für den Fall eines Quallenstichs haben die hiesigen Lifesaver immer Weißweinessig dabei.

Wird man gestochen, flößen sie einem ebendiesen ein -

macht das Sterben einfacher.

Dazu gibt’s einen Löffel Vegemite. Nur um sicher zu gehen.


Nein, scherz. Den Weißweinessig gießt man auf die gestochene Stelle, das bindet wohl irgendwie das Gift..


Wenn ich aber doch irgendwann einmal nach Irukandji-Quallenbiss im Sterben liegen sollte, würde ich das mit dem Vegemite möglicherweise noch in Erwägung ziehen,

und im letzten Herzschlag darauf hoffen, dass ich nicht als Mensch, sondern als Frosch in einer Toilette wiedergeboren werde.

Ich nehme ihm nämlich beim besten Willen nicht ab, dass er da nur wegen der Nässe und Kühle drin saß.


Wer neugierig ist, nimmt so manches auf sich...!

24.5.10 15:55





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung